unternehmen

Fertigung

Seidengarne verwandeln selbst nüchterne Regale
Hauchzarte Seidenfasern werden zu Kettfäden gezwirnt
Über den Brustbaum wird das Gewebe zum Warenbaum geführt
Die unzähligen Nadeln der Jaquardmaschine
Eine Seidenkette auf dem Webstuhl
Geschulte Augen und Hände kontrollieren das fertige Gewebe
Die Ausrüstung der Krawatte in Handarbeit

Von der ersten Inspiration bis hin zur fertigen Krawatte zählen für uns zwei Dinge: Perfektion und Zuverlässigkeit. Aus diesem Grund lassen wir unsere Seidenstoffe von außergewöhnlich erfahrenen Partnern in einer der traditionsreichsten Seidenweberstädte der Welt fertigen. Unsere Partner teilen mit uns nicht nur die Leidenschaft für höchste Qualität sondern auch die Liebe für kleine und kleinste Details – von der Farbabstimmung über die Produktion bis hin zur perfekten, schmutzabweisenden Nano-Veredelung der Stoffe.

Zuschnitt & Verarbeitung

Wir fertigen unsere Krawatten mit höchstem Anspruch an Dessin, Material und Verarbeitung: Von der eingehenden Qualitätskontrolle beim Erhalt unserer Stoffe bis hin zur genauen Endkontrolle nach Abschluss der Fertigung.

Der Zuschnitt gemusterter Qualitäten erfolgt meist von Hand: präzise und mit genauem Blick für das Dessin der späteren Krawatte. Zur selben Zeit werden Einlage und Futter vorbereitet und der Stoff des Passentino (des Seidenriegels) wird geschnitten, genäht und gebügelt.

Die Einlage ist das „innere Geheimnis“ jeder Krawatte. Sie besteht aus zwei Lagen sowie einem Vlies. Diese Einlagenkombination ist umhüllt von einem Viskosestoff, welcher Druckstellen beim späteren Dämpfen vermeidet und das eventuelle Durchschimmern dunkler Nähgarne verhindert.

Als Futter für die Krawattenspitze werden Polyesterqualitäten oder das Material der Krawatte selbst verwendet (selftipping).

Die Konfektion erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst werden Oberstoff, Einlage und Futter zusammengefügt: hierfür wird die Krawatte auf links gedreht und an ihrer Rückseite zusammengenäht. Diese sehr spezielle, offene Mittelnaht entsteht an der „Liba-Maschine“, welche mit nur einem einzigen Faden arbeitet. Anschließend wird am „Spitzenautomaten“ der Futterstoff der beiden Krawattenenden eingenäht. Nun wird der vorbereitete Passentino in die Mittelnaht gelegt, um später von Hand auf der Innenseite der Krawatte an den Oberstoff genäht zu werden. Nach dem Schließen wird die Krawatte gewendet und mit zwei Abschlussriegeln (slip stitch) geschlossen. Als typisches Merkmal handgearbeiteter Krawatten entsteht dabei am schmalen Ende eine elastische Fadenreserve in Schlaufenform: sie ermöglicht es, dass sich die Krawatte nach dem Lösen des Knotens wieder „erholt“. Im Anschluss an die Fertigung wird die Krawatte sorgsam gedämpft und einer abschließenden Qualiträtskontrolle unterzogen.

Unsere Auslobung „handmade“ unterstreicht den Anspruch dieser Fertigungsstufen.